Blutegel - Therapie
Die Blutegeltherapie gehört zu den Ausleitungsverfahren.
Die Blutegeltherapie gehört zu den Ausleitungsverfahren. Erste Darstellungen der Blutegeltherapie stammen aus Indien (ca. 500 v.Chr.). Wirkungen: Die Gesamtwirkung der Blutegeltherapie ist auf den Blutverlust und die spezifischen Blutegelwirkstoffe zurückzuführen. So produziert der Egel in seinen Halsdrüsen einen gerinnungshemmenden Stoff, Eglin oder Hirudin genannt. Hirudin wirkt gerinnungshemmend, lymphstrombeschleunigend, antithrombotisch, immunisierend (indirekt) und durch lokale Gefäßerweiterung gefäßkrampflösend. Andere Blutegelwirkstoffe haben durchblutungsfördernde Eigenschaften. Anwendungsbeispiele: Arthrose (eine Studie belegt bis zu 80 % Schmerzlinderung), Rheuma, Tennisellenbogen, Krampfadern, Tinitus, Schleimbeutelentzündungen, Migräne, Sehnenscheidenentzündungen, Rücken- und Knieschmerzen u.v.m.-